Programm für den 7. Nationalen Radverkehrskongress steht

 

Der 7. Nationale Radverkehrskongress in Deutschland findet am 27. und 28. April 2021 digital statt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt den Nationalen Radverkehrsplan 3.0 vor. Auch das weitere Programm steht nun fest.

 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, eröffnen den 7. Nationalen Radverkehrskongress in Hamburg. Scheuer stellt den Nationalen Radverkehrsplan 3.0, die Radverkehrsstrategie des Bundes, vor.

Das vielfältige Kongressprogramm wird von nationalen und internationalen Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie aus Vereinen und Verbänden bestritten. Sie diskutieren auf dem zweitägigen digitalen Kogress innovative Lösungen für den Radverkehr.

Keynotespeakerin ist Elke Van den Brandt, Ministerin für Mobilität in Brüssel. Sie berichtet in ihrem Vortrag „Baue und die Leute werden kommen“ über den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in ihrer Stadt.

Auch der ADFC ist vertreten

Rebecca Peters, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende, diskutiert mit DPD und IHK faire Lösungen für den Rad- und Wirtschaftsverkehr in Städten. Angela Kohls, Leiterin der Abteilung Verkehr/Interessenvertretung beim ADFC, vertritt den Verband bei der Podiumsdiskussion zu geschützten Kreuzungen.

Schnellausbau und internationale Lösung

Eine weitere Podiumsdiskussion gibt es zur „Quick-Build-Strategie – Radverkehrsnetze schneller bauen“. Außerdem werden internationale Radverkehrskonzepte in drei Minuten vorgestellt und die Zuhörer:innen können online ihren Favoriten wählen. Entscheiden sie sich für die Fahrradinfrastruktur in Costa Rica, das Bike-Sharing in Kolumbien, Cycling in Lviv oder Cycling and tactical Urbanism in Indien?

Der Nationale Radverkehrskongress findet alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt. Er richtet sich an das Fachpublikum. Teilnahmeberechtigt sind öffentliche Stellen, privatrechtliche Unternehmen und Verbände sowie Einzelpersonen, jeweils mit dem Tätigkeitsfeld Radverkehr, Verkehr und Mobilität oder einem dem Radverkehr nahestehenden Themenfeld.

Link zum Programm in der blauen Servicebox. Interessierte können sich hier anmelden: www.nationaler-radverkehrskongress.de.

 


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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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